Ausstellung

Erde und Luft

Die Ausstellung findet an zwei Wochenenden statt,
am 18. und 19. April sowie am 25. und 26. April

 

 

Nachdem im letzten Jahr die Elemente Feuer und Wasser im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen, beschäftigten sich die sechs Kunstschaffenden für ihren  5. Frühjahrsssalon mit den beiden Elementen Erde und Luft.

 

„Mutter Erde“ – schon die indigenen Völker wussten, wem sie ihr Leben zu verdanken haben. Die Erde ist fruchtbar, lässt Pflanzen wachsen und gibt uns einen „Standpunkt“. Aus bestimmten Erden erschaffen wir Gefäße und bauen Häuser. Tiere können unter dem Erdboden leben und die Beschaffenheit verbessern, was wiederum unseren Pflanzen und damit auch uns zugute kommt. Für Gartenliebhaber gibt es nichts Schöneres, als im Frühjahr endlich wieder in der Erde wühlen zu können.

 

Das Element Erde steht für Schwere, Zuverlässigkeit und Verantwortung. Wer als „geerdet“, „bodenständig“, „erdverbunden“, „verwurzelt“ bezeichnet wird, gilt als  zuverlässig und realistisch, folgt keinen Hirngespinsten und handelt planvoll.

 

Das zweite Element, die Luft, steht dagegen für Leichtigkeit und Träume, denken wir an Luftschlösser, den Hans-Guck-in-die-Luft oder den Luftikus. Aber auch die Luft spielt wie die Erde eine existenzielle Rolle im menschlichen Leben.

 

Ohne Luft könnten wir nicht atmen, aber auch nichts hören. Glockenklang, Musik, laute und leise Klänge, Sprache werden durch Luft übertragen. Dieses Element ist schwer „fassbar“. Wir sehen Luft nicht und können sie nicht malen. Wir bemerken sie nur indirekt durch gebeugte Bäume, ziehende Wolken und aufgewirbelte Blätter im Herbstwind. Manchmal ist sie zu merken, wenn wir einen Windhauch spüren oder wenn wir uns gegen den Sturm stemmen müssen.

 

Luft ist genauso existenziell wie fruchtbare Erde. Aber Feinstaub und Co2 belasten unsere Umwelt und treiben den Klimawandel voran. Durch höhere klimabedingte Hitze trocknet  Erde aus, Flüsse und Seen vertrocknen. Gleichzeitig nimmt die warme Luft mehr Wasser auf, Starkregenfälle und Erdrutsche nehmen zu.

 

Der Herausforderung, die nicht sichtbare Luft sichtbar zu machen und der Vielfältigkeit des Elements Erde gerecht zu werden, stellen sich Carina Fischer, Brigitte Füßner, Christina Glowacz, Gudrun Müllerchen, Jörg Nehl und Joachim Pfeffer. Sie zeigen in unterschiedlichen Stilrichtungen, mit verschiedenen Techniken und Materialien ihre individuelle Herangehensweise an das Thema.

 

Die Ausstellung findet diesmal an zwei Wochenenden statt,
am 18. und 19. April sowie am 25. und 26. April,
jeweils von 12 bis 17 Uhr.

 

Zur Vernissage  laden die Kunstschaffenden  am Samstag, den 18. April um 15 Uhr ein.
An allen Tagen sind die Künstlerinnen und Künstler anwesend. Der Eintritt ist frei.

 


 

CARRY ON – SONGS FÜR IMMER

 

ANNE HAIGIS mit special guest SUSANNE BACK

ZWEI GROSSE DEUTSCHE STIMMEN IN CONCERT

ROCK - POP - BLUES - FOLK

02.Mai 2026 um 20.00 Uhr

 

 

Für ihr Gastspiel in Husum hat sich Anne Haigis etwas ganz Besonderes ausgedacht: Im Gepäck hat sie nicht nur ihr aktuelles Album "Carry on – Songs für immer", das die für sie wichtigsten und persönlichsten Songs aus 40 Jahren "on stage" widerspiegelt. Denn Anne Haigis wird nicht alleine auf der Bühne stehen – unterstützt wird sie bei ihrem Konzert von der Sängerin Susanne Back, die seit Jahren erfolgreich mit dem Musik-Comedy-Quartett "Schöne Mannheims" durch die Lande tourt. Kennengelernt haben die beiden sich bei einem gemeinsamen Konzert, und schnell war klar: das passt. Mittlerweile haben sie unzählige Male die Bühne gerockt, und mit "Schön’n Abend noch" sogar ein von der Presse hochgelobtes eigenes Projekt auf die Beine gestellt.

 

"Haigis als Rockröhre mit aus den Tiefen brodelnder vulkanischer Stimme, Back hingegen als elegante Pop-Chanteuse, die die hellen, klaren Linien zieht – ein genialer Kontrast"

(Reutlinger General-Anzeiger, Januar 2025)

 

"Haigis’ Stimme hat mit den Jahren an Tiefe gewonnen; sie ist rockig, markant, röhrt und flüstert, ist voluminös und fragil und bescherte dem Publikum einige Gänsehautmomente. Susanne Back gibt den stimmlich-stimmigen Gegenpart mit ihrem klaren Sopran und feiner Emotionalität (…) leidenschaftlich, stimmgewaltig, emotional tief – das Publikum applaudiert stehend."

(Die Rheinpfalz, August 2024)

 

"Eine außergewöhnliche Kombination, bei der alles stimmt: Während Haigis mit ihrer voluminösen, rauchigen Stimme den Raum erfüllt, bildet Back mit ihrer warmen, reinen Stimme ein harmonisches Gegengewicht und so entsteht ein facettenreiches Klanggewand, dem man stundenlang zuhören möchte".

(Mannheimer Morgen, Februar 2024)

 

 "Carry on" steht daher nicht nur für die aktuelle Tour von Anne Haigis, sondern für ihr Leben, ihr Schaffen, ihren Antrieb und nicht zuletzt für 40 Jahre Bühnenleben. 15 Studio- und Live-Alben sowie unzählige Solo- und Gemeinschaftsprojekte runden das Leben dieser außergewöhnlichen Sängerin ab, deren Weg - getrieben vom „Kleinstadt-Blues“ – vom tiefsten Schwarzwald bis nach Los Angeles und Nashville führte.

 

Ihre Lieder sind unauslöschlich verbunden mit künstlerischen Seelenverwandten, persönlichen Begegnungen und einschneidenden Erlebnissen. Vom Jazzpianisten Wolfgang Dauner entdeckt, gehören u.a. Melissa Etheridge, Eric Burdon, Nils Lofgren, Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn und die „Harlem Gospel Singers“ zu ihren Weggefährten. Es sind Songs, wie „No man’s land“ – Tony Carey hat es dem Trio Haigis/Carey/Burdon auf den Leib geschrieben - die für Anne Haigis Energie und Echtheit stehen.

 

"In meinem aktuellen Programm "Carry on" wird auch viel Deutschsprachiges zu hören sein, zum Beispiel mein erster Hit "Freundin", den ich damals überhaupt nicht mochte. Zumal er mich in die ZDF Hitparade katapultierte, was für mich, die Rockröhre, eine absolute Schmach darstellte", so Anne Haigis augenzwinkernd. Heute hat sie Frieden mit dem Song geschlossen. Weiß sie doch, dass in den 80ern gerade dieses Lied zur ausgelassenen Freundinnen-Hymne avancierte.

 

Zu vielen Songs legt die Künstlerin Hintergründe offen, die beim Publikum ein "Aha" und "Ach, so war das" auslösen. In "Um dich doch zu bewahr’n" wird die ganz persönliche Geschichte über und mit ihrem Entdecker und Förderer erzählt, dem kürzlich verstorbenen Ausnahmemusiker Wolfgang Dauner. Oder die moderne Romeo & Julia Story, die mit „Carry on“ untrennbar verbunden ist. Eigens von Franz Benton als Duett mit und für Anne Haigis geschrieben, wollten die konkurrierenden Plattenlabel der beiden das Sangespaar nicht zusammenkommen lassen – zumindest nicht im produzierten Video.

 

Bei Publikumslieblingen, wie "Kind der Sterne", "Geheime Zeichen" und "Haut für Haut" spiegeln sich Erinnerungen und Gemeinsamkeiten auf den Gesichtern der Zuhörer/innen wieder. Ein magisches Band, das verbindet - weit über das Konzert hinaus.

 

Mühelos schlägt sie Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel & Folk - Genres, mit denen Anne sich von jeher tief verwurzelt fühlt. Mit dem ihr eigenen Herzblut erschafft sie bewegende, atemberaubende Momente, etwa, wenn sie mit hemmungsloser Offenheit für "Waltzing Matilda" ihr Innerstes nach außen kehrt.

 

Die Presse schreibt:

...dabei bewies sie sich nicht nur als hinreißende Interpretin, sondern auch als glänzende Entertainerin.
Südkurier 8.5.2023

Die einen kläffen mit der Meute... Sie tut das nicht. Ein Konzertabend mit Anne Haigis ist wie der Aufenthalt auf dem Bahnsteig, wenn der ICE freie Durchfahrt hat. Festen Halt suchen, dann fliegen die Haare nach hinten. So viel Dampf, so viel Volumen, so viel Ausdruck, unbändige Lust am Leben und an der Musik. Ihre Musik, die ist nicht Mainstream, die ist nicht gefällig. Die ist echt.

„Was Anne Haigis aus ihrem Kehlkopf zauberte, war auf hohem Niveau von unerschöpflicher Bandbreite. Badisches Tagblatt

„Mit „Waltzing Mathilda“, erzeugt sie eine atemlose Begeisterung, sinnlich, fesselnd, ausdrucksstark, macht sich hier wie in vielen anderen Stücken auch Melancholie zu eigen und wird so zu einer Königin des Abends.“ Blickwinkel Schwerte

Ein Konzert mit der vielseitigen Musikerin fühlt sich, gerade deshalb, wie ein Abend unter Freunden an.

Eintritt 32 €

Vorverkauf: Schlossbuchhandlung

32 € Abendkasse

 


 

 


 

Husum Jazzt - Der Kunstverein präsentiert
 

Häwelmon

Wechselspiel aus Improvisation und Komposition

 11. September 2026

 

 

Das Trio „Häwelmon“ besteht aus drei Husumer Musikern, die sich vor zehn Jahren zusammenfanden, um „so etwas wie Jazz“ zu kreieren – und dabei etwas geschaffen haben, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht. Mit ihren unterschiedlichen musikalischen Hintergründen – Klassik, Progressive und Psychedelic – formen sie eine unverwechselbare Klangsprache, die sich mutig zwischen den Genres bewegt.

 

Auf der Bühne entfaltet Häwelmon eine Energie, die ebenso feinfühlig wie unberechenbar ist. Zwischen bittersüßen Harmonien, stillen Momenten, ADHS‑artigen Melodiejagden und brachial‑experimentellen Klangmonumenten entsteht ein musikalischer Kosmos, der das Publikum immer wieder überrascht. Ihre Stücke entwickeln sich organisch, wachsen aus spontanen Ideen heraus und verschmelzen mit sorgfältig ausgearbeiteten Kompositionen zu einem intensiven Live‑Erlebnis.

 

Häwelmon versteht es, Räume zu öffnen: mal meditativ und schwebend, mal eruptiv und kompromisslos. Jeder Auftritt wird zu einer Einladung, sich auf eine Reise einzulassen – voller Improvisation, Emotion, Humor und der spürbaren Freude am gemeinsamen musikalischen Abenteuer. Wer sich auf Häwelmon einlässt, erlebt Musik, die nicht nur gehört, sondern gefühlt wird.

 

Matthias Tonder - Bass, Synthesizer und Moog Taurus
Ralf Kukowski - Klavier
Lars Pietsch - Drums

 

  Vorverkauf: Schlossbuchhandlung

 


 

Kontakt    Impressum    Datenschutz